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Henning Foerster

" Fotografie mit dem Blick des Gestalters auf Perspektiven, Details und ungewöhn- liche Strukturen, im Alltag, der Natur und der gebauten Umwelt bis in ferne Länder mit geografischem Schwerpunkt. In der aktuellen Schaffensphase interessieren mich besonders die Möglichkeiten der unkonventionellen Fotografie."

 


Klaus-Henning Foerster

freischaffender Fotograf,

Braunschweig /DE

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Interview mit

Henning Foerster 

 

Hallo Klaus-Henning Foerster, zum Start ´ne klassische Frage: Seit wann beschäftigen Sie sich mit Fotografie und wie sind Sie dazu gekommen?

  

Fotografie gehörte von früher Jugend für mich zum selbstverständlichen Werkzeug, zusätzlich von verständnis- vollen Erwachsenen gefördert hatte ich mit 17 Jahren den ersten Foto- Wettbewerbserfolg! Bereits vor dem Studi- um konnte ich Erfahrungen im s/w Labor sammeln. Durch das Designstudium an der Werkkunstschule Kassel konnte die Fotografie berufsrelevant vertieft werden. Dazu kam der Einstieg in die Großbildfotografie, Kurse bei F.M.Neusüß. Während der Berufstätigkeit war dann die Fotografie überwiegend berufsbegleitend, erste Ausstel- lungen ab 2001 und erste Schritte in Internet Galerien führen zur Hauptbeschäftigung Fotografie.

 

Was sind Ihre bevorzugten Themen?

 

Durch den gestalterischen Beruf und Architektur geprägt zeichnet sich das Thema Architektur und Stadtraum deutlich in meinen bevorzugten Themen ab. Ein weiterer Schwerpunkt ist die geografisch geprägte Reisefoto-  grafie.

 

... und wo finden Sie Ihre Motive?

  

In unserer gebauten Umwelt, Stadtbildern und den klaren Linien, Strukturen und Perspektiven klassischer und moderner Architektur und den Strukturen typischer Landschaftsformen.

 

Sie arbeiten in Serien, wie entstehen diese, entwickeln sie sich im Lauf der Zeit, oder haben Sie bereits am Anfang eine genauere Vorstellung davon?

  

Das Arbeiten in Serien ist sicher eine Folge der analogen Diafotografie für die Präsentation in Überblendprojek- tion, hier wird man geschult in Bildfolgen zu planen auch unter Einbeziehung des dritten Bildes in der Überblend- phase, das in der Digitalfotografie nachzuvollziehen ist eine meiner Darstellungstechnik.

 

In Ihren Arbeiten zeigt sich oft ein Grundinteresse an Strukturen.. ob in Naturstrukturen, Architektur-  Studien oder Architektur-Collagen, welche Faszination haben Strukturen für Sie? Ist Abstraktion ein Be- streben, Klarheit und Harmonie in das Chaos zu bringen..?

  

. . . eher Strukturen zu entdecken, sie aus dem Gesamtbild Umwelt herauszuarbeiten und mit dem fotografischen Ausschnitt die entdeckte Besonderheit, Struktur, Perspektive und Stimmung aufzuzeigen...

 

Die Objekte Ihrer Naturstudien, die während Ihrer Studienreisen entstanden sind, bilden Sie nicht bloß ab, sondern transformieren in abstrakte Muster.. Kann man das noch als „Naturfotografie“ bezeichnen und wie dokumentarisch muss sie sein, wie abstrakt kann sie werden?

  

Fotografie ist für mich in dieser Schaffensphase weniger dokumentarisches Interesse etwas vollständig zu erfassen, ich versuche zumeist den Schritt zur Konzentration auf bestimmte Erscheinungsformen, Strukturen und Farbstellungen das kann als Abstraktion gesehen werden ...

 

In Ihrer Karriere als Fotograf sind Sie weit gereist zu Plätzen die auf Ihrer Wunschliste standen...  dabei sind manche Bilder entstanden, die inzwischen als "Ikonen" bezeichet werden könnten... Sicherlich gibt es besondere Erinnerungen oder spannende Geschichten hinter der Entstehung einiger Ihrer Bilder... können Sie uns etwas davon erzählen?

 

Da fällt mir "Skyscraper" aus meinem Hauptthema Architektur ein... eine fotografische Annäherung an ein Bau- werk, nicht die Dokumentation des Objektes, die Interpretation des Bauwerkes in der Lichtstimmung ...  Hier hatte ich versucht ein architektonisches Objekt fotografisch zu interpretieren.

 

Ein architektonisches Winterbild vom späten Nachmittag, das Licht schwindet, Innenlichter erhellen den Bau und werden vom Dunst zerstreut und reflektiert, die Bewegung der Kamera verleihen dem Motiv den angestrebten malerischen "Pinselschwung". . .  Ein befreundeter berliner Architekt der das Bild betrachtete, konnte die Inter- pretation spontan dem Vorbild zuordnen, das Total Hochaus am Hauptbahnhof, für mich eine Bestätigung der angestrebten Bildwirkung.

 

Gibt es ein Thema, das Sie zur Zeit besonders beschäftigt, oder eines was Sie in Zukunft angehen möchten?

 

Befreundete Künstler gaben mir den Hinweis, es doch (wieder) mit malerischen Techniken zu versuchen, zu Pinsel und Farbe zu greifen !! Genau das aber versuche ich mit fotografischen Mitteln, so sind viele der abstrakten Werke , aus der Kamera entstanden und ich bin fasziniert welche Bildwelten mir die Digitalfotografie erschließt ohne der Filtertechnik und Nachbearbeitung zu erliegen.

 

Interview mit artefactum, März 2013

 

Klaus-Henning Foerster

Dipl.-Ing Architektur - grad. Designer

 

Ausstellungen:

 

"Reisebilder China"              Hefei USTC - China, 2001

"Bilder von Menschen"       Braunschweig, 2001

"Bilder von Menschen"       Hefei USTC - China, 2002

"Mensch und Arbeit bbs"   Helmstedt, 2002

"Zu gast in Japan"                Braunschweig, 2007/08

„Lichter der Stadt“               Salzgitter-Bad, 2014

 

Beteiligung an Gruppenaustellungen

des Museum für Photographie Braunschweig:

 

"Man at work"                      Braunschweig, 2010

"Bazar"                                  Braunschweig, 2011

"In Serie"                               Braunschweig, 2013

 



 

 

 

 

 

 

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